Unsere Füße spiegeln unseren ganzen Körper wider. Durch die gezielte Stimulation von Druckpunkten am Fuß wird der Körper positiv beeinflusst und der „innere Arzt“ dazu angeregt, tätig zu werden. Die Reflexzonenmassage am Fuß wird heute in vielen therapeutischen Bereichen erfolgreich eingesetzt. Ziel ist eine allgemeine Harmonisierung des Körpers und je nachdem kann die Fußmassage entspannend oder auch anregend wirken.
Die Reflexzonenmassage ist als Behandlungsform in vielen Völkern und Kulturen seit Jahrhunderten bekannt. Erste bildliche Darstellungen finden sich bereits vor 4200 Jahren im alten Ägypten. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts widmete sich der amerikanische Arzt Dr. William H. Fitzgerald dieser Methode. Er griff dabei auf die Tradition indianischer Volksmedizin zurück und entwickelte eine Systematik, bei der er den Körper in Zonen einteilte und deren entsprechende Abbildung in den Füßen feststellte. Seine Theorie wurde von Dr. Shelby Riley aufgegriffen und 1938 publizierte die Krankenschwester und Physiotherapeutin Eunice D. Ingham, die eng mit Riley zusammenarbeitete, ihre Erfahrungen damit in einem ersten Buch. Über England wurde schließlich ihre Methode der „Reflexology“ in den 50er-Jahren auch in Europa bekannt. In Deutschland lernte Hanne Marquardt 1958 die Methode kennen und entdeckte das therapeutische Potential der Reflexzonentherapie am Fuß (RZF), die sie in den folgenden Jahren zu einer differenzierten Behandlungsform weiterentwickelte.
Heute geht man bei der Fußzonenmassage davon aus, dass sich sämtliche Organe und Systeme des Menschen im verkleinerten Maßstab in seinen Füßen abbilden. Mit speziellen Griffen arbeiten die Therapeutinnen und Therapeuten dabei im Fußgewebe und obwohl nur die Füße massiert werden zeigt sich eine Wirkung im gesamten Körper. Mit der Reflexzonenmassage erreicht man eine verbesserte Durchblutung und Regeneration von Organen ebenso wie Entspannung und Wohlbefinden.
Indikationen:
Die Erfahrung hat außerdem gezeigt, dass sich selbst bei Patienten mit schweren degenerativen Krankheiten (Bechterew, Parkinson, Mukoviszidose, Multiple Sklerose, Krebs, Lähmungen) eine Reihe von Begleitumständen verbessern lassen:
Kontraindikationen: